
- wenn nichts mehr klar ist
denn genau genommen sind sie eher innere Zustände,
in denen die alte Ordnung nicht mehr trägt.
Die Leere, die dabei oft entsteht, ist auch kein Fehler,
sondern sie ist ein wirklich wertvoller ZwischenRAUM,
der auf die neue, innere Ordnung vorbereitet,
die nur noch keinen Halt hat.

Warum Übergänge so schwer auszuhalten sind
Weil unsere Kultur derzeit nur zwei Zustände kennt:
Für das Dazwischen gibt es leider immer noch keinen Raum, obwohl er für den inneren Halt immens wichtig ist.
Die meisten Menschen empfinden innere Leere außerdem als einen sehr unangenehmen Zustand. Er wird als unberechenbar betitelt und die meisten wollen ihn sofort eliminieren und das egal mit welchen Mitteln.
Deshalb wird Leere gerne pathologisiert,
anstatt als notwendiger Übergang erkannt.
Ist weder Sinn, weder mehr Motivation und
schon gar nicht noch ein neuer Plan.
Was wirklich fehlt, ist echter Halt von innen.
Ohne innere Stabilität wird Leere für uns bedrohlich,
mit innerer Stabilität wird sie klärend.

Im Übergang vom Alten ins Neue,
gibt es wirklich nichts zu tun?
Ja,- nichts zu tun heißt hier aber, am besten
nichts zu beschleunigen,
nichts reparieren und
vor allem nichts übergehen,
sondern präsent bleiben,
bis die neue Ordnung von selbst sichtbar wird.
Von Natur aus total einfach,
dennoch aus Gewohnheit nicht leicht.
Wenn du dich hier wiedererkennst
Dann ist das kein Zufall, denn Übergänge melden sich, wenn Entwicklung an ihre innere Grenze kommt. Wenn Krisen ihren RAUM einfordern, nennen wir es oft Sinnkrisen, doch was du erlebst geht oft tiefer:
Eine Phase, in der das Alte nicht mehr trägt
und das Neue noch keinen Halt hat.
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